Die 84. Bundeselternratstagung

findet vom 17. Februar bis zum 19. Februar 2017 in der

Freien Waldorfschule Überlingen

Rengoldshauser Str. 20
88662 Überlingen

statt.

 

Einladung zur BERT an der FWS Überlingen vom 17. – 19.Februar 2016

„Kommunikation – Zukunft gestalten durch Begegnung“

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Waldorfpädagogik,


die Freie Waldorfschule Überlingen und die Bundeselternkonferenz (BuElKo) laden Sie ganz herzlich zur nächsten

Bundeselternratstagung an den Bodensee ein.

Vom 17. bis 19.02.2017  beschäftigen wir uns mit dem Thema  „Kommunikation – Zukunft gestalten durch Begegnung“.

Wie immer wird die Tagung in  enger Zusammenarbeit zwischen der Schulgemeinschaft der gastgebenden Schule,  insbesondere den Eltern dieser Schule, und der Bundeselternkonferenz ausgerichtet.

Wir wählten  „Kommunikation“ im Sinne von Begegnung, dem zentralen Thema jedes menschlichen Zusammenlebens und somit auch der Schulgemeinschaft jeder Waldorfschule. Wir alle werden tagtäglich im Schulleben auf verschiedenste Weise damit immer wieder neu konfrontiert. Das Ausbilden einer Kommunikationskultur, in Achtung des Gegenübers aber auch in Klarheit zur Sache, in einer liebevollen Zuwendung zum Anliegen, ist wohl das größte Übungsfeld unserer Zeit.

Die Trägerschaft der Schulen zwischen Eltern und Lehrenden, ergänzt mit den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, bleibt oft weit hinter den gesteckten Idealen zurück. Die vormals prägenden charismatischen „Leitfiguren“ gibt es in der alten Form kaum mehr. Nicht etwa weil es an den Fähigkeiten der initiativen Menschen mangelt, sondern weil immer neue und ausgeprägtere, aber unterschiedliche Fähigkeiten von jeder Persönlichkeit  in die Schulen eingebracht werden. Kommunikation wird daher unabdingbar in jedem Zusammenhang auf jede Art.

Bereits das Vorprogramm lockt mit interessanten „Begegnungen“. So gibt es Führungen zu den berühmten Pfahlbauten, die zum UNESCO-Weltkuturerbe gehören. Außerdem die Besichtigung zweier besonderer Demeter-Höfe, dem Andreashof und Hofgut Rengoldshausen. Letzterer ist ein Pionierbetrieb der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und impulsiert durch die Begegnung des früheren Hofbesitzers mit Rudolf Steiner.

Am Freitagabend wird uns Karl-Martin Dietz – Autor und Mitbegründer des Heidelberger Hardenberg Instituts – auf die Tagung einstimmen. Mit seinem Vortrag »Wie wir uns begegnen – Eltern-LehrerInnen und SchülerInnen in der Waldorfschule« bietet er uns sicherlich einen guten Start für die Arbeit am Wochenende.

Während der Tagung soll Begegnung auf verschiedensten Ebenen, nicht nur unter Eltern, sondern auch zwischen LehrerInnen und OberstufenschülerInnen – gruppenübergreifend - stattfinden.

Im neuen Format des Open Space (OS) aber auch im Altbewährten, nämlich in Workshops und Vorträgen wollen wir am Samstag herausfinden, wie wir in der Begegnung Zukunft gestalten können. Dies kann auch in künstlerischem Tun geschehen, beispielsweise mit Eurythmie, Tango tanzen oder Atemtechniken.

Ein Höhepunkt am Sonntag werden sicherlich Henning Kullak-Ublicks Erläuterungen zur 100-Jahr-Feier in 2019 sein und seine Sicht auf Kommunikation und Begegnung.

Weitere Einzelheiten zum Ablauf und allen weiteren Programmpunkten, können auf der Internetseite eingesehen werden. www.bundeselternratstagung.de

Das Vorbereitungsteam der Schule in Überlingen und die Bundeselternkonferenz freuen sich auf dieses Fest der Begegnung und hoffen, dass Teilnehmende aus vielen Waldorfschulen mitfeiern und die an diesem Wochenende machbaren Erfahrungen an ihre Schulen weitergeben werden!

 

Gerdi Horn
Landeselternsprecherin für die Region
Rheinland-Pfalz, Saarland und Luxembourg
Mitglied in der Bundeselternkonferenz beim BdFWS
  für das Schulvorbereitungsteam:
Beier Claudia, Berger Eva, Drenkard Silke;
die Eltern-Regionsvertretung:
Feles Thorsten, Pogoraeva Elena

 

 

I. Die Pfahlbauten im Bodensee – Ein UNESCO Weltkulturerbe

(kostenpflichtig/9 € pro Person)

Die Siedlungen unter Wasser kennzeichnen den Ursprung unserer Kultur am See. Von ihrer wissenschaftlichen Bedeutung her betrachtet sind die Pfahlbauten im übertragenen Sinne die Pyramiden Süddeutschlands, der Schweiz und aller angrenzenden Voralpenregionen.

Mit unseren Shuttle-Bussen fahren wir von der Waldorfschule  um 13:30 Uhr nach Uhldingen zum Pfahlbauten Museum. Hier wird für uns eine 50-minütige Führung stattfinden. 

Den Eintritt von 9 Euro bezahlen die Teilnehmenden an der Museumkasse.

Weitere Infos unter  http://www.pfahlbauten.de/

Abfahrt 13:30 Uhr Waldorfschule Rückkehr ca. 16:00 Uhr Waldorfschule Teilnahmezahl: max. 24

II. Der Andreashof – Ein Demeterhof mit Anbau der Lichtwurzel (Lichtyam)

Eine Führung durch die Glashäuser und eine Einführung in die Besonderheiten der Lichtyam ist tief beeindruckend und lehrreich. In dem gemütlichen Hofladen-Cafe  werden außerdem saisonale Produkte und viele weitere Köstlichkeiten und Überraschungen bereitgehalten. Bevor unser Shuttle die Teilnehmenden wieder zur Schule zurück bringt kann auf Wunsch hier noch etwas verweilt werden. Weitere Infos unter http://www.lichtyam.de/

Abfahrt 14:00 Uhr Waldorfschule Ankunft  ca. 16:00 Uhr Waldorfschule Teilnahmezahl: max. 25

III. Das Hofgut Rengoldshausen –  die Wiege der biologisch-dynamischen Landwirtschaft am Bodensee

Die Ursprünge des Hofgutes gehen bis in die Anfänge des letzten Jahrhunderts zurück. Bevor 1972 die Waldorfschule im Überlinger Ortsteil  Rengoldshausen gegründet wurde, existierte bereits seit 40 Jahren das Hofgut  in direkter Nachbarschaft. Dessen  Besitzer, der Unternehmer Hanns Voith(1885–1971), war Zeit seines Lebens von anthroposophischem Anspruch und sozialem Engagement geleitet. Durch die Begegnung mit Rudolf Steiner hatte er den Impuls, das ursprüngliche Erholungsquartier für die Mitarbeitenden der Heidenheimer Fabrik in einen Bauernhof mit biologisch-dynamischer Landwirtschaft umzuwandeln. Das Hofgut Rengoldshausen gilt seither als Pionierbetrieb der biologisch-dynamischen Landwirtschaft am Bodensee.

Herr Knösel, der im „Bündnis für biologisch-dynamische Landwirtschaft  am Bodensee" für die Themen Landwirtschaftspraktika, Bundesfreiwilligen Dienst, Ausbildung u. ä. zuständig ist, wird uns in einer Führung von 90 Minuten die Geschichte des Hofguts von den Anfängen bis zur Gegenwart näherbringen und den Teilnehmenden bei einem Rundgang durch den winterlichen Stall  Einblicke in den Umgang mit  Fütterung, Heu, Milch und Kälbern vermitteln.

Weitere Infos unter  www.rengo.de

Treffpunkt 14:15 Uhr Haupteingang  Waldorfschule Rückkehr ca. 16:15 Uhr Waldorfschule Teilnahmezahl: max. 25