79. BundesElternRatsTagung

BERT 2012

vom 02. - 04. März 2012
in der Rudolf-Steiner-Schule München-D
aglfing

Waldorfschule -

von Eltern und Lehrern

gemeinsam getragen

Das kulturelle Vorprogramm in München beginnt am 2.3. um 14:30 Uhr,

Freitag 2.3.2012, 20:00 Uhr:
"Das Kind im Zentrum - die Zukunft im Blick"

Vortrag: Marcus Schneider, Basel

Tagungsende Sonntag, 4.3.2012 um 12:30 Uhr 

Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Schule begrüßen zu dürfen!

Das BERT-Vorbereitungs-Team

 

Aventerra   GLS BANK

 

Programm zur BERT 2012

Freitag, 2. März 2012

ab 14.00 Uhr             Tagungsbüro geöffnet

ab 14.30 Uhr             Vorprogramm in München

18.00 Uhr                   Abendessen

20.00 Uhr                   Vortrag von Marcus Schneider, Basel
„Das Kind im Zentrum – die Zukunft im Blick“

 

Samstag, 3. März 2012

08.45 – 09.00 Uhr    Singen

09.00 – 10.30 Uhr    Plenum I

10.30 – 10.55 Uhr    Erfrischungspause

11.00 – 13.00 Uhr    Arbeitsgruppen

13.00 – 14.30 Uhr    Mittagessen und Schulbesichtigung

15.00 – 16.30 Uhr    Foren zu Angelegenheiten des
Bundes der Freien Waldorfschulen

16.30 – 16.55 Uhr    Erfrischungspause

17.00 – 18.30 Uhr    Arbeitsgruppen

18.30 – 19.45 Uhr    Abendessen

20.00 – 21.45 Uhr    Bunter Abend

 

Sonntag, 4. März 2012

08.45 – 09.00 Uhr    Gemeinsamer Beginn

09.00 – 10.30 Uhr    Arbeitsgruppen

10.30 – 10.55 Uhr    Erfrischungspause / Lunchpaket-Buffet

11.00 – 12.30 Uhr    Plenum II mit Bekanntgabe der BERT 2013

bis 15.00 Uhr           Tagungsbüro geöffnet

 

Arbeitsgruppen der 79. Bundeselternratstagung

vom 2. - 4. März 2012 an der Rudolf-Steiner-Schule München-Daglfing

     1.  

Eltern-Lehrer-Trägerschaft: eine Herausforderung

Waldorfpädagogik verlangt nach selbstverwalteter Schule; Selbstverwaltung durch Lehrer und Eltern: eine Frage an die Sozialkompetenz aller Beteiligter, ein Lernprozess in zivilgesellschaftlichem Engagement, eine Zeitnotwendigkeit.

Dr. Friderun C. Karsch,
ehem. Oberstufenlehrerin der FWS Marburg

Christiane Labitzke,
Eltern der FWS Bad Nauheim, Sprecherkreis des Bundeselternrats

     2.  

Praktische Dreigliederung – als Grundlage der Eltern-Lehrer-Zusammenarbeit

Einführung in den Begriff „Dreigliederung“ – Dreigliederung bei Rudolf Steiner und deren Umsetzung im Schulleben einer Waldorfschule in der Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern.

Prof. Dr. Karl-Dieter Bodack, Mitgründer der Waldorf­schule Gröbenzell, Mitglied im Aktions­bündnis „Pro Bahn“, freiberuflicher Unternehmensberater

     3.  

3 Mio. mehr Baukosten – eine Zerreißprobe auch im Sozialen …

Wie können solche Krisen vom Vorstand bewältigt werden? Wie können solche Krisen von der gesamten Schulgemeinschaft bewältigt werden?

Wie wirken sich – gelöste und ungelöste - Krisen auf den späteren Schulalltag aus?

Wir wollen dabei das Spannungsfeld „Vorstand – Kollegium – Eltern – Außen“ betrachten und Möglichkeiten des Umgangs mit solchen Schwierigkeiten aufzeigen. – AG nicht nur für Vorstandsmitglieder, sondern für alle, die an einer gedeihlichen Zusammenarbeit an der Schule interessiert sind. (Maximal 25 TeilnehmerInnen)

Maria Graf,
Eltern der RSS München-Daglfing

Rolf Polixa,
Lehrer der RSS München-Daglfing

     4.  

Zusammenarbeit von Eltern und Lehrer in der Klassenlehrerzeit  -

Chancen und Herausforderung

Welche unterschiedlichen Erwartungen an den Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin oder an die Eltern stehen zum Beginn der Klassenlehrerzeit? Welche Verantwortlich­keiten tragen Eltern und Klassenlehrer in diesen 8 Jahren? Wo ist Mitarbeit der Eltern gewünscht, wo erforderlich und wo liegen Aufgaben und Entscheidungen in der alleinigen Verantwortung des Klassenlehrers?
Anhand dieser Fragen soll in dieser Arbeitsgruppe die "Klassenlehrerzeit" und ein sinnvolles Miteinander von Eltern und Klassenlehrer / Fachlehrern erarbeitet werden.

Udo Weidenhammer, Klassenlehrer der FWS Heidelberg, Mitglied im Sprecherkreis des Bundeselternrats

Ahmed Abdel-Karim, Eltern der RSS München-Daglfing, Mitglied im Sprecherkreis des Bundeselternrats

    5.  

Kann leider nicht stattfinden:
Waldorf am Nachmittag

                                               Nach

            Zwischen-

                                                           der

                                    räume

                                                                       Schule

Kinder zwischen Schule und zu Hause

Eltern zwischen vertrauensvollem Loslassen und schlechtem Gewissen

Erzieher zwischen Freizeitverwaltung und Wegbegleiter

Angelika von Bremen, Erzieherin der RSS München-Daglfing

Eva Grimmer,
Lehrerin der RSS München-Daglfing

    6.  

Die Philosophie der Freiheit und die Quellen der Waldorfpädagogik

Im Mittelpunkt der Gesprächs- und Textarbeit steht diesmal das 7. Kapitel: „Gibt es Grenzen der Erkenntnis“ der Philosophie der Freiheit Rudolf Steiners. Die Gedanken dieses Kapitels werden anhand des Textes nachvollzogen und im Gespräch erlebbar gemacht. Der Schulalltag und pädagogische Fragen bilden dabei die Bezugspunkte. In diese seit einigen BERTs fortgesetzte Arbeit kann man gerne und voraussetzungslos einsteigen. Eine zusammenfassende Einleitung der ersten Kapitel zu Beginn wird den Einstig erleichtern.

Christian Boettger,
Oberstufenlehrer sowie Geschäftsführer im Bund und in der Pädagogischen Forschungsstelle

    7.  

Zukunft der Abschlüsse – das Europäische Abschluss-Portfolio und das European Waldorf-Diploma

Die Arbeit an der Zukunft geht weiter: Diese BERT-AG arbeitet seit 2004 an der Verwirklichung eines eigenen Waldorf-Abschlusses: Seit Sommer 2010 steht nun das Europäische Abschluss Portfolio (EAP/EPC) den Schulen Europas zur Verfügung.

Jetzt geht es um ein international anerkanntes Europäische Waldorf Diplom, das entwickelt und zur staatl. Anerkennung gebracht werden soll. T. Koch wird von dieser Arbeit berichten. - Gleichzeitig werden wir in der Gruppe daran arbeiten, was Eltern zur Einführung des Europäischen Abschluss Portfolios tun können. Um Portfolio besser zu verstehen und die Anforderungen an Lehrer und Schüler kennenzulernen, werden wir ein eigenes, kleines Tagungs-Portfolio erstellen.

Neue Teilnehmer, auch und vor allem SchülerInnen, sind herzlich willkommen!

Dr. Thilo Koch,
Mathematik- und Physiklehrer der Oberstufe an der FWS Potsdam,

Koordinator und Sprecher der EPC-Group (European Portfolio Certificate Group), Mitglied des AKZdA (Arbeitskreis Zukunft der Abschlüsse) des Bundes

     8.   

„Oheim, was wirret Dir?“ Erziehung zu Freiheit, Empathie und Verantwortung im Unterricht der Oberstufe

Ausgehend von der Parzival-Frage soll gezeigt werden, wie der Lehrplan der Waldorf­schule in den kulturwissenschaftlichen Fächern mit den genannten Fähigkeiten inhaltlich/methodisch umgehen kann. Besonders interessant ist das, wenn man berücksichtigt, dass nach Steiner ein Wesensmerkmal des Astralleibes der Egoismus sei, und das vollkommen berechtigt. Anhand dreier Epochen (Vom Denken, 10. Klasse; Parzival, 11. Klasse; Sozialkunde, 11./12. Klasse), die in die Zeit des sich entwickeln­den Astralleibes fallen, möchte ich mit Ihnen über diese Thematik arbeiten.

Günter Boss,
Lehrer der RSS München-Daglfing, Dozent am Südbayrischen Lehrer­seminar

     9.  

„Freiheit im Denken – mathematische Einblicke in Unendlichkeitsprozesse“

Ziel des Kurses ist es, eine Annäherung an den Begriff der Unendlichkeit zu versuchen mit Hilfe der Geometrie und Mathematik. Dabei sollen sich praktisches Tun (geometrische Konstruktionen) und prozesshaftes Denken ergänzen. Ein Ausflug ins unendlich Kleine und unendlich Große! (Maximal 25 TeilnehmerInnen)

Juan Áleman
Oberstufenlehrer der RSS München-Daglfing

Julia Luther,
Oberstufenlehrerin der RSS München-Daglfing

 10.  

Kann leider nicht stattfinden:
Waldorfpädagogik im „Bewegten Klassenzimmer“

Sinnesschulung, Soziales Lernen, fließende Lernprozesse

(Maximal 20 TeilnehmerInnen)

Andrea Boss-Münch­berger / Ursula Ritzenhoff,
beide Klassenlehre­rinnen der RSS München-Daglfing

 11.  

„Kooperationsspiele“

Kooperationsspiele sind Erlebnisse, die spielerisch das gemeinsame Handeln einer Gruppe fördern. Achtsamkeit sich selbst und seiner Umwelt gegenüber ist das zentrale Ziel bei diesen Wahrnehmungs-, Vertrauens- und Kooperationsaufgaben.

(Maximal 20 TeilnehmerInnen)

Kornelia Krönert /
Karin Pape
,
beide Klassenlehrerinnen der RSS München-Daglfing

 12.  

„Die Temperamente – keine Lehre, eine Kunst“

... so lautet eine Überschrift in der Erziehungskunst vom Juli/August 2011

In diesem Workshop wollen wir versuchen, die Temperamente u.a. mit Masken, Rollenspielen etc. erlebbar zu machen, um sie schließlich in ihrer individuellen Mischung, Dynamik und Differenziertheit erkennen zu können. Mitzubringen sind Lust am Entdecken und Spielen, Bequeme Kleidung und Schuhe sowie Humor.

(Maximal 15 TeilnehmerInnen)

Marion Lau,
Klassenlehrerin der RSS München-Daglfing

 13.  

Die „Feuerkraft“ der Bothmer-Gymnastik als neuartiger Freiheitsbegriff

Nötige Kräfte für Zukunftsaufgaben, Individualitätsentwicklung und Sozialbewusstsein entfalten sich allmählich durch Übungen und Spiele der Bothmer-Gynastik, die als der Ausgangspunkt des Waldorfturnunterrichtes angesehen werden können und eine moderne Menschheitsästhetik ausbilden wollen.

Paul Harnischfeger,
Lehrer und Regisseur der RSS München-Daglfing

 14.  

Kann leider nicht stattfinden:
Einblick in den Musikunterricht in der Waldorfschule - mit praktischen Beispielen

Atem – Puls – Metrum in der musikalischen Entwicklung des Kindes

(Maximal 25 TeilnehmerInnen)

Ines Santa-Maria, Musiklehrerin der RSS München-Daglfing

 15.  

Joseph Beuys und die Soziale Dreigliederung

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“
Freiheitsimpulse von Joseph Beuys, die vom Grundgedanken der Dreigliederung zur Idee der Sozialen Plastik geführt haben anhand von Beispielen aus seinem Werk und seiner Biographie – mit Dank an Wilhelm Lehmbruck.

(Maximal 16 TeilnehmerInnen)

Georg Schumann, Lehrer der RSS München-Daglfing, Dozent am Südbayerischen Lehre­seminar

 16.  

Kann leider nicht stattfinden:
Altsteinzeit
die älteste Epoche der Menschheitsentwicklung im vorbereitenden Werkunterricht der 4. Klasse

In praktischem Tun wollen wir uns in das Leben unserer Vorfahren hineinfühlen (Maximal 7 TeilnehmerInnen / bitte Schürzen mitbringen!)

Ursula Lembeck,
Lehrerin der RSS München-Daglfing

 17.  

Korbflechtkurs – das Tagungsthema wird „eingeflochten“

(Maximal 12 TeilnehmerInnen)

Markus Kengeter,
Gartenbaulehrer der RSS München-Daglfing

 18.  

COUNCIL – respektvolle und hierarchiefreie Kommunikation

Wir werden erfahren, wie man von Herzen ins Gespräch kommen kann. Denn Council ist eine alte und weise Form der gewaltfreien Kommunikation, die dieGemeinschaft fördert und den Einzelnen würdigt, indem sie das Zuhören in den Mittelpunkt stellt.

Council kann dazu dienen, Prozesse zu gestalten, Krisen und Konflikte zu begleiten oder Entwicklungen oder Erreichtes zu würdigen. Davon werden die Teilnehmer des Kurses in vielen Übungen einen breit gefächerten Eindruck erhalten.

(Maximal 18 TeilnehmerInnen)

Martin Scholz,
Oberstufenlehrer der RSS München-Daglfing, Mediator und Konflikt­moderator

Barbara Iacone,
Psychologin, beide ausgebildet in Council in der Tradition der Ojai-Foundation

 19.  

INTEGRATION – INKLUSION

Erfahrungsberichte … aus dem gemeinsamen Unterricht der Friedel-Eder-Schule (Schule für Seelenpflege-bedürftige Kinder) und der Rudolf-Steiner-Schule München-Daglfing

Michaela Oser,
Lehrerin der Friedel-Eder-Schule München

Christiane Scheller,
Klassenlehrerin der RSS München-Daglfing

 20.  

Gewaltfreie Kommunikation: Hilfe für eine neue Konfliktkultur zwischen Eltern, Lehrern und Schülern

Wir werden uns im Gespräch und in vielen Übungen mit dem Thema Überforderung in sozialen Konflikten und den vier Schritten der Gewaltfreien Kommunikation beschäftigen.

Jochen Schilling,
Klassenlehrer der Michael-Bauer-Schule Stuttgart und Mediator

 21.  

Mens sana in corpore sano

Waldorfpädagogik und ihr Einwirken auf die Gesundheit.

Überlegungen zur „Salutogenese“.

Dr. med. Claudia McKeen,
Schulärztin, Stuttgart, Vorstand „Gesundheit aktiv e.V.“
Dr. med. Renate Karutz
Schulärztin, Köln,
Tobiashaus Köln
Dr. med. Martina Schmitd
Schulärztin, Frankfurt a.M., Mitarbeiterin. am IPSUM-Institut